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Bungee-Jumping im Kåfjordtal

Ein Sprung aus 153 Metern Höhe in die dramatische Schlucht des Kåfjordtals sorgt garantiert für Adrenalin – und ein intensives Naturerlebnis aus ungewöhnlicher Perspektive. Auf der Gorsabrücke wartet ein Bungee-Seil auf die Wagemutigsten unter uns!

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03.04.201416:16 Marie Angelsen

In den dunklen Abgrund

Das Bungeeseil wird an der Gorsabrücke befestigt, die Nordeuropas tiefsten Canyon überspannt – die Gorsaschlucht. Das Gebiet ist aufgrund der dramatischen, unberührten Natur und der Stille im Tal insbesondere bei Wanderern sehr beliebt. Wer die eindrucksvolle Dimension der Schlucht Meter für Meter selbst ermessen möchte, kann sich an einem elastischen Seil angurten lassen, auf die Schwindel erregende Exit-Rampe klettern und zwischen senkrechten Felswänden hindurch in die Tiefe springen.

Der Weg zum Bungeeseil ist Teil des Kicks

Petter Kvalsvik ist Geschäftsführer des Erlebnisanbieters Strikkhopp & Sånt AS. Alljährlich im Sommer empfängt er erwartungsvolle Gäste, die sich, festgezurrt an einem der nördlichsten Bungeeseile der Welt, von der Brücke stürzen möchten.

„Wer springen möchte, bereitet sich bereits auf dem Weg zur Gorsabrücke mental darauf vor –die kurze Fahrt und die gemeinsame Wanderung vom Parkplatz gehören mit zum Erlebnis. Oben steigt das Energieniveau des Körpers weiter an, während man den anderen Teilnehmern beim Absprung zusieht. Alle erleben ein Stimmungshoch und stecken sich gegenseitig mit ihrer gespannten Erwartung an. Der absolute Höhepunkt tritt schließlich ein, wenn man sich selbst von der Rampe abstößt.“

Hinterher gut drauf

Was ist für die Teilnehmer das Beste danach? „Im Wesentlichen ist Bungee-Jumping zwar dieses Gefühl des freien Falls – doch auch nach dem Sprung unter der Brücke zu hängen, gleich neben dem Wasserfall, und die Natur und Stille zu genießen, ist ein wichtiger Teil des Erlebnisses“, sagt Kvalsvik. „Wenn der Springer zurück auf die Brücke kommt, liegt ein breites Lächeln über seinem Gesicht und der Adrenalinspiegel hat noch immer ein beachtliches Niveau!“

«Bungee-Jumping wird niemals langweilig»

Petter Kvalsvik absolvierte seinen ersten Bungeesprung 1992 in Tromsø und war sofort süchtig. Tags darauf begann er, für den Veranstalter kostenlos zu arbeiten, erhielt so seine erste Ausbildung und fuhr direkt im Anschluss nach Frankreich, um die Seilanordnung knüpfen zu lernen.

Kalte Füße?

Mitunter macht der ein oder andere Kandidat vor dem Anblick des Abgrunds auch wieder einen Rückzieher – in der gesamten letzten Saison entschied sich allerdings höchstens eine Handvoll Teilnehmer, in letzter Minute auf den Sprung zu verzichten. „Man merkt schnell, ob jemand ein wenig mehr Motivation benötigt. Wir unterstützen ihn dann entsprechend und sind auch meist erfolgreich. Aber wir zwingen nie jemanden zum Sprung, der nicht will, und wir kümmern uns intensiv um Teilnehmer, die lieber verzichten. Natürlich ist die Furcht vor dem Sprung ein Teil des Erlebnisses, aber niemand soll etwas tun, das er eigentlich nicht möchte“, betont Kvalsvik. Er springt nach wie vor selbst von der Gorsabrücke, wann immer sich die Gelegenheit bietet, und empfindet die Spannung und das Erlebnis jedesmal wieder genauso einmalig.

 „Bungee-Jumping wird niemals langweilig!“

Bungee und Sicherheit

Bungee-Jumping im Kåfjordtal wird von Strikkhopp & Sånt AS durchgeführt, einem professionellen Unternehmen mit ausgebildeten verantwortlichen Mitarbeitern. „Sicherheit steht beim Bungee-Jumping an erster Stelle“, erläutert Kvalsvik. „Sowohl auf der Gorsabrücke als auch an unserer Anlage in Westnorwegen setzen wir unser selbst entwickeltes System mit einem unbelasteten Backup ein. In den 22 Jahren, in denen wir Bungeespringen anbieten, mussten wir diese Rückfallebene noch nie nutzen – unser System ist also sehr sicher!“, betont er. Von der Gorsabrücke wird mit einem Ganzkörpergurt gesprungen, der am Rücken mit dem Bungeeseil verbunden ist. Die Bungee-Saison dauert von Mitte Juni bis Anfang September. Nähere Informationen und Buchung unter www.bungee.no

Die Gorsabrücke

Die 53 Meter lange Gorsabrücke ist eine Fußgängerbrücke aus Aluminium, die in Österreich hergestellt und 2011 mit Hilfe eines Hubschraubers montiert wurde. Sie verbindet die umliegenden Wanderwege und gewährt einen atemberaubenden Blick über die Schlucht, auf den Wasserfall und in die Umgebung, in der zu Beginn des 20. Jahrhunderts Kupfer abgebaut wurde.

Anfahrt

Die Gorsabrücke überspannt das Kåfjordtal. Man erreicht sie über die E6 aus Richtung Norden oder Süden, indem man bei Birtavarre abbiegt und der Beschilderung zur Gorsabrücke folgt. Ein Stück weit kann die Erschließungsstraße zum Kraftwerk Guolas genutzt werden, dann muss man das Auto abstellen und die letzten 1800 Meter, größtenteils über flaches Gelände, zu Fuß zurücklegen.

Trond Are Pedersen
Trond Are Pedersen
Trond Are Pedersen
Trond Are Pedersen
Marie Angelsen

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